
Das Velodrom Berlin ist eine Multifunktionsarena mit der größten freitragenden Stahldachkonstruktion Europas. Als Zentrum des Berliner Radsports und Austragungsort für Weltstars wie Rammstein und Bruce Springsteen begeistert das Velodrom jährlich hunderttausende Besucher. Weitere große Arenen in Berlin sind die Uber Arena und die Max-Schmeling-Halle.
Das Velodrom liegt an der Landsberger Allee in Berlin-Prenzlauer Berg im Bezirk Pankow. Der gleichnamige S-Bahnhof Landsberger Allee auf der Berliner Ringbahn befindet sich in direkter Nachbarschaft, dazu halten die Straßenbahnlinien M5 und M6 vor der Tür. Direkt neben dem Velodrom stehen die Schwimm- und Sprungsporthallen, die ebenfalls im Zuge des Olympiaprojekts entstanden sind. Das Gebäude liegt größtenteils unter der Erde, sodass es von außen überraschend unscheinbar wirkt.
Das Velodrom wurde vom französischen Stararchitekten Dominique Perrault im Rahmen der Berliner Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2000 entworfen. Der Entwurf stammt aus dem Jahr 1992, der Baubeginn erfolgte im Juni 1993 – noch vor der IOC-Entscheidung zugunsten von Sydney. Nach vierjähriger Bauzeit und Kosten von rund 290 Millionen D-Mark wurde die Halle 1996 fertiggestellt. Die erste Veranstaltung war das 86. Berliner Sechstagerennen ab dem 23. Januar 1997, die offizielle Übergabe fand am 5. September 1997 statt. Zuvor stand auf dem Gelände die Werner-Seelenbinder-Halle, eine Mehrzweckhalle aus dem Jahr 1950 mit rund 10.000 Plätzen, die 1992 abgerissen wurde.
Die kreisförmige Halle hat einen Durchmesser von 142 Metern. Die freitragende Stahldachkonstruktion mit einer Spannweite von 115 Metern ist die größte ihrer Art in Europa. Der 13 Meter hohe Dachkörper wird von 16 Stahlbetonrundpfeilern getragen und wiegt 3.500 Tonnen. Im Inneren befindet sich eine 250 Meter lange Radrennbahn aus sibirischer Fichte, die den internationalen Normen des Weltradsportverbandes UCI entspricht und als eine der schnellsten Bahnen der Welt gilt. 2017 wurde die Bahn vor den Europameisterschaften komplett erneuert – 200 Lattenringe mit einer Gesamtlänge von 55 Kilometern wurden neu verlegt. Bei Konzerten bietet das Velodrom Platz für bis zu 12.000 Besucher. Im sogenannten UFO-Modus, bei dem der obere Bereich abgetrennt wird, entsteht eine intimere Atmosphäre für rund 5.000 Gäste.
Das Velodrom ist das Zentrum des Berliner Radsports. Seit 1997 findet hier jährlich das Berliner Sechstagerennen statt, heute unter dem Namen Six Day Berlin. Die Halle war zudem Austragungsort der UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1999 und 2020 sowie der Bahn-Europameisterschaften 2017. Neben dem Radsport gastieren regelmäßig internationale Musikstars wie Red Hot Chili Peppers, Radiohead, Christina Aguilera und Scooter im Velodrom. Auch Schwimmeuropameisterschaften und CrossFit-Qualifikationsturniere wurden hier bereits ausgetragen.
Das Velodrom wird wie die benachbarte Max-Schmeling-Halle von der Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH betrieben. Eigentümer ist das Land Berlin. Die Halle verfügt über 5.688 fest installierte Sitzplätze und bis zu 4.904 weitere Plätze im Innenraum. Die Kombination aus spektakulärer Architektur, Weltradsport-Tradition und vielseitiger Konzertnutzung macht das Velodrom zu einer der ungewöhnlichsten Veranstaltungshallen Berlins.
Das Velodrom liegt im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg an der Landsberger Allee. Die beste Anreise erfolgt über den S-Bahnhof Landsberger Allee (S41/S42 Ringbahn, S8, S85), von wo ein direkter Tunnel zum Haupteingang führt. Alternativ erreichen Sie das Velodrom mit den Tramlinien M5, M6, M8 und M10 bis zur Haltestelle Landsberger Allee/Petersburger Straße. Das kreisrunde Gebäude ist fast vollständig in den Landschaftssockel versenkt und nur an seinem charakteristischen Edelstahlgeflecht-Dach zu erkennen.
Parkhaus Forum Landsberger Allee: 5 Min. Fußweg, 24h geöffnet
Fritz-Riedel-Straße: Begrenzte öffentliche Parkplätze, durch Bauarbeiten eingeschränkt
Q-Park Alexanderplatz: Alternative mit direkter Tram-Anbindung
Tipp: S-Bahn Landsberger Allee nutzen - direkter Tunnel zum Velodrom!
Das Velodrom hatte seine Premiere am 23. Januar 1997 mit dem 86. Berliner Sechstagerennen. Die endgültige Fertigstellung und offizielle Übergabe erfolgte im September 1997.
Das UFO ist ein flexibler Veranstaltungsbereich im Velodrom mit Platz für bis zu 5.000 Besucher. Es ist ideal für Konzerte, Partys, EDM Events und kleinere Festivals.
Das Velodrom besitzt die größte freitragende Stahldachkonstruktion Europas mit 142 Metern Durchmesser. Die kreisrunde Arena ist fast vollständig in einen Landschaftssockel versenkt.
Das Velodrom ist das Zentrum des Berliner Radsports. Jährlich findet hier das Six Day Berlin (Berliner Sechstagerennen) statt. Die 250-Meter-Radrennbahn aus sibirischer Fichte gilt als eine der schnellsten der Welt.
Das Velodrom hat einen direkten Zugang zum S-Bahnhof Landsberger Allee (S41/S42, S8, S85). Ein Tunnel führt direkt vom Bahnhof zum Haupteingang. Auch verschiedene Tramlinien halten in unmittelbarer Nähe.