
Die Max-Schmeling-Halle in Berlin ist eine der vielseitigsten Veranstaltungshallen der Hauptstadt. Seit 1997 begeistert sie mit Konzerten von Weltstars wie Madonna und Bob Dylan und Sport-Events der Füchse Berlin und der Berlin Recycling Volleys. Weitere große Veranstaltungsstätten in Berlin sind die Uber Arena und natürlich das Olympiastadion.
Die Max-Schmeling-Halle liegt am Falkplatz im Gleimviertel von Berlin-Prenzlauer Berg, eingebettet in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und direkt angrenzend an den Mauerpark im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Ost- und West-Berlin. Die nächsten U-Bahn-Stationen sind Eberswalder Straße und Schönhauser Allee (Linie U2), dazu der S+U-Bahnhof Schönhauser Allee auf dem Berliner S-Bahn-Ring. Die Straßenbahnlinien M1 und M10 halten ebenfalls in fußläufiger Entfernung. Die Halle verfügt bewusst über keine eigenen Besucherparkplätze – die Anreise per ÖPNV oder Fahrrad ist ausdrücklich gewünscht.
Die Max-Schmeling-Halle wurde im Rahmen der Berliner Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2000 als Boxsporthalle konzipiert. Das Architektenteam Jörg Joppien, Anett-Maud Joppien und Albert Dietz gewann 1992 den internationalen Wettbewerb. Nach dem Scheitern der Olympiabewerbung wurde der Entwurf zur Multifunktionshalle umgeplant. Die Bauarbeiten dauerten von 1993 bis 1996, die feierliche Eröffnung fand am 13. Dezember 1996 in Anwesenheit des Namensgebers Max Schmeling statt. Die Baukosten beliefen sich auf rund 205 Millionen D-Mark. Das Bauwerk ist zu rund 70 Prozent in einen ehemaligen Trümmerberg eingegraben und bildet mit seinem begrünten, begehbaren Dach eine symbolische Brücke zwischen den Stadtteilen Wedding und Prenzlauer Berg. 2002 erhielt die Halle die Goldmedaille des internationalen IOC/IAKS-Architekturpreises für Sportstätten.
Bei Sportveranstaltungen bietet die Arena Platz für bis zu 8.553 Zuschauer auf steilen, teilweise ausfahrbaren Tribünen. Bei Konzerten mit Kopfbühne sind bis zu 10.000 Besucher möglich, bei Mittelbühne sogar knapp 12.000. Neben der Hauptarena gehören drei weitere Sporthallen zum Komplex, die vom Landesleistungszentrum Basketball und Tanzsport sowie von Schulen und Vereinen genutzt werden. Die Gesamtanlage erstreckt sich auf einer Grundstücksfläche von rund 48.800 m².
Die Max-Schmeling-Halle ist die Heimspielstätte der Füchse Berlin (Handball-Bundesliga) und der Berlin Recycling Volleys (Volleyball-Bundesliga). Bis 2008 trug auch Alba Berlin hier seine Heimspiele aus. Darüber hinaus fanden hier unter anderem die Handball-Weltmeisterschaft 2007 und die Hallenhockey-Weltmeisterschaft 2018 statt. Auf der Konzertbühne standen bereits Weltstars wie David Bowie, Eric Clapton, Madonna, Elton John und Herbert Grönemeyer. Seit der Eröffnung wurden über 1.700 Sportveranstaltungen, 400 Konzerte und 800 weitere Events durchgeführt.
Die Halle setzt konsequent auf Nachhaltigkeit. Auf dem Dach befindet sich eine der größten Solarstromanlagen auf einem öffentlichen Gebäude Berlins mit 1.064 Photovoltaik-Modulen und einer Leistung von bis zu 250 kW. Die begrünten Dachflächen werden von einem lokalen Imker mit Bienenvölkern bewirtschaftet, seit 2019 grasen dort auch Schafe. Die Max-Schmeling-Halle ist seit 2011 Green-Globe-zertifiziert im höchsten Status Platin und nutzt seit Beginn ein Pfandbechersystem.
Die Arena liegt im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg am Falkplatz, direkt am Mauerpark. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Anfahrt über die U2 bis Eberswalder Straße oder den S+U-Bahnhof Schönhauser Allee (U2, S8, S85, Ringbahn S41/S42) am bequemsten. Auch die Tramstationen Milastraße und Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sind fußläufig erreichbar. Die Halle ist Teil des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks und symbolisiert als "Grüne Brücke" die Verbindung zwischen Ost- und West-Berlin.
Tiefgarage Kulturbrauerei: Fußläufig erreichbar, 24h geöffnet
Q-Park Alexanderplatz: Alternative Parkmöglichkeit, 24h geöffnet
Anwohnerparkplätze: Begrenzt verfügbar, kostenpflichtig
Tipp: Anreise mit U2/S-Bahn empfohlen - keine eigenen Besucherparkplätze!
Die Max-Schmeling-Halle wurde am 14. Dezember 1996 in Anwesenheit des Namensgebers Max Schmeling eröffnet. Sie wurde als Teil der Berliner Bewerbung für die Olympischen Spiele 2000 errichtet.
Die Max-Schmeling-Halle ist die Heimspielstätte der Füchse Berlin (Handball) seit 2005 und der Berlin Recycling Volleys (Volleyball) seit 2011. Bis 2008 spielte auch ALBA Berlin hier.
Die Arena liegt im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg am Falkplatz. Sie ist Teil des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks und grenzt direkt an den Mauerpark, wo bis 1989 die Berliner Mauer stand.
Die Halle ist zu 70% in einen ehemaligen Trümmerberg eingegraben. Das begrünte, begehbare Dach wurde als "Grüne Brücke" zwischen Ost- und West-Berlin konzipiert und zeichnet den Verlauf des alten Trümmerbergs nach.
Die Halle verfügt über eine der größten Solarstromanlagen auf einem öffentlichen Gebäude Berlins mit 1064 Photovoltaik-Modulen. Sie wurde 2011 von Green-Globe zertifiziert und 2023 für nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet.