Laeiszhalle Hamburg | Veranstaltungen & Tickets

Philharmonie in Hamburg

Die Laeiszhalle ist Hamburgs traditionsreichstes Konzerthaus und das musikalische Herz der Hansestadt. Das neobarocke Konzertgebäude am Johannes-Brahms-Platz begeistert mit zwei wunderschönen Sälen, perfekter Akustik und einer über 100-jährigen Geschichte. Neben der Laeiszhalle können klassische Konzerte natürlich auch in der Hamburger Elbphilharmonie erlebt werden.

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Laeiszhalle

Klassik • Jazz • Comedy • Shows

Laeiszhalle Hamburg | Daten und Fakten

Großer Saal
2.025
Sitzplätze
Prachtvoller neobarocker Konzertsaal mit erstklassiger Akustik und einzigartiger Glasdecke
Symphoniker Hamburg
Residenz
Orchester
Residenzorchester der Laeiszhalle – dazu gastieren Philharmoniker Hamburg und internationale Ensembles
Kleiner Saal
640
Plätze
Authentisch erhaltener Kammermusiksaal im 50er-Jahre-Design für Solokonzerte, Kammermusik und Jazz
Brahms-Foyer
300
Stehplätze
Festliches Foyer mit Brahms-Skulptur von Max Klinger für Empfänge und Kammermusik
Architektur
Neobarock
Denkmal
Denkmalgeschützter neobarocker Bau von Martin Haller – Hamburgs traditionsreiches Konzerthaus
Musikhalle
1908
Eröffnung
Hamburgs traditionsreiches Konzerthaus am Johannes-Brahms-Platz – über 115 Jahre Musikgeschichte

Die Laeiszhalle liegt am Johannes-Brahms-Platz am ehemaligen Holstentor der historischen Hamburger Wallanlagen, zwischen Holstenwall und Gorch-Fock-Wall. Die U-Bahn-Stationen Gänsemarkt und Messehallen (U2) sowie Stephansplatz (U1) befinden sich in der Nähe, und die Buslinien 3, X35 und 112 halten am Johannes-Brahms-Platz. Vor der Laeiszhalle stehen Fahrradständer zur Verfügung. Die zentrale Lage zwischen Innenstadt und Messe macht das Konzerthaus für Besucher aus ganz Hamburg und für überregionale Gäste gut erreichbar.

 

Die Entstehung der Laeiszhalle ist ein Beispiel bürgerlich-hanseatischen Mäzenatentums. Der Hamburger Reeder Carl Laeisz vermachte der Stadt testamentarisch 1,2 Millionen Mark zur Erbauung „einer würdigen Stätte für die Ausübung und den Genuss edler und ernster Musik". Seine Witwe Sophie Laeisz stockte den Betrag auf zwei Millionen Mark auf. Die Architekten Martin Haller und Emil Meerwein errichteten das Konzerthaus von 1904 bis 1908 im Stil des hanseatischen Neobarock. Am 4. Juni 1908 wurde die Musikhalle als damals größtes und modernstes Konzerthaus Deutschlands feierlich eingeweiht. Das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg unversehrt und diente den britischen Besatzern vorübergehend als Funkhaus für den Militärsender BFN – im Foyer lagerten zeitweise 60.000 Jazz-Schellackplatten. Von Beginn an schrieben hier prominente Künstler wie Richard Strauss, Igor Strawinsky und Paul Hindemith Musikgeschichte, und der zwölfjährige Yehudi Menuhin gab 1930 ein legendäres Gastspiel.

 

Der Große Saal bietet 2.025 Sitzplätze und beeindruckt mit seiner einzigartigen Glasdecke, dem prächtigen neobarocken Interieur und einer ausgezeichneten Akustik. An der Rückwand der Bühne befand sich eine Orgel der Firma Beckerath von 1951, die 2021 verkauft wurde – der Originalprospekt der Walcker-Orgel von 1908 blieb erhalten, und eine klangvollere Rekonstruktion der historischen Orgel ist in Arbeit. Der Kleine Saal fasst 640 Sitzplätze und ist als authentisch erhaltener Kammermusiksaal im 50er-Jahre-Design ein idealer Raum für Kammermusik, Liederabende, Kinderkonzerte und Jazz. Das Brahms-Foyer, benannt nach der symbolistischen Marmorplastik von Max Klinger, bietet bis zu 300 Stehplätze und dient als festlicher Rahmen für Empfänge und Kammermusikkonzerte. Ergänzt wird das Raumangebot durch das Studio E mit 150 Plätzen.

 

Die Symphoniker Hamburg sind das Residenzorchester der Laeiszhalle. Daneben geben das Philharmonische Staatsorchester Hamburg und zahlreiche weitere Ensembles, Orchester und Chöre regelmäßig Konzerte im Haus. Seit der Eröffnung der Elbphilharmonie 2017, die unter demselben Generalintendanten Christoph Lieben-Seutter steht, hat sich die Laeiszhalle mit einem besonderen Schwerpunkt auf Alte Musik, Liederabende, Kammermusik und Jazz positioniert. Pianisten von Weltrang wie Grigory Sokolov und Martha Argerich sowie Sänger wie Cecilia Bartoli und Jonas Kaufmann schätzen die Akustik und das Ambiente des Großen Saals. Jährlich kommen mehr als 400.000 Besucher in die Laeiszhalle.

 

Die Laeiszhalle verbindet über 115 Jahre Musikgeschichte mit einer Akustik, die zu den besten Europas zählt. Der denkmalgeschützte neobarocke Bau am Johannes-Brahms-Platz ist auch nach der Eröffnung der Elbphilharmonie Hamburgs traditionsreiches Herzstück des Konzertlebens und ein Ort, an dem klassische Musik, Jazz und Kammermusik in einem unvergleichlichen Ambiente erlebbar werden.

Laeiszhalle Hamburg | Saalplan

Saalplan Laeiszhalle Hamburg
© Symphoniker Hamburg

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Laeiszhalle Hamburg | Anfahrt & Parken

Die Laeiszhalle liegt im Herzen Hamburgs am Johannes-Brahms-Platz und ist optimal erreichbar. U-Bahn: Gänsemarkt (U2) oder Stephansplatz (U1) - jeweils 2-3 Gehminuten. S-Bahn: Dammtor (S11, S21, S31) - 5 Gehminuten. Bus: Linien 4, 5, 6, 34, 36 bis "Gänsemarkt". Von Hauptbahnhof: U2 bis Gänsemarkt (3 Min). Adresse: Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg.

🅿️ Parkmöglichkeiten

Parkhaus Gänsemarkt: Großes Parkhaus, 2 Gehminuten zur Laeiszhalle

Parkhaus Alstertor: Zentral gelegen, 5 Gehminuten entfernt

Straßenparkplätze: Begrenzt verfügbar rund um den Johannes-Brahms-Platz

Empfehlung: U-Bahn Gänsemarkt oder Stephansplatz - direkt im Herzen der Stadt!


Laeiszhalle Hamburg | FAQ

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