Schlachthof Bremen | Veranstaltungen & Tickets

Bremen Veranstaltungen 2026
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Das Kulturzentrum Schlachthof Bremen liegt citynah am Rande der Bürgerweise und ist das größte Kulturzentrum in Bremen. Heimstätte für Theater, Festivals, Konzerte und weitere Kulturveranstaltungen jeder Art. Weitere wichtige Veranstaltungsstätten in Bremen sind die ÖVB-Arena und das Pier 2.

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Schlachthof Bremen

Konzerte • Theater • Kabarett • Lesungen

Schlachthof Bremen | Daten und Fakten

Kesselhalle
900
Personen
Imposante Haupthalle mit 10,5 m Deckenhöhe für Konzerte, Theater und große Events aller Art
Magazinkeller
200
Personen
Intime Location im Souterrain für kleinere Konzerte, Partys und Lesungen mit ursprünglichem Kellerambiente
Open-Air Arena
300
Tribünenplätze
Amphitheater-Arena im Außenbereich für Sommerfestivals, Open-Air-Konzerte und Kino unter freiem Himmel
Gesamtfläche
2.500
Drei Veranstaltungsbereiche auf insgesamt 2.500 m² plus Außengelände mit Biergarten und Amphitheater
Kulturzentrum
1979
Gründung
Bremens größtes Kulturzentrum in historischen Gebäuden des ehemaligen Schlachthofs in Findorff
Lage
Findorff
Bremen
Im Bremer Stadtteil Findorff, Straßenbahn Linie 6 bis Findorff und Bus 25 direkt vor der Tür

Das Kulturzentrum Schlachthof liegt an der Findorffstraße 51 im Bremer Stadtteil Findorff, am Rand der Bürgerweide und in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Straßenbahnlinie 6 hält an der Station Findorff, der Bus 25 fährt direkt vor die Tür. Durch die zentrale Lage zwischen Bürgerweide und Findorffer Wohngebiet ist das Kulturzentrum gut erreichbar.

 

Die Geschichte des Gebäudekomplexes reicht bis 1892 zurück, als an dieser Stelle der städtische Schlachthof errichtet wurde. Nach der Verlagerung des Schlachtbetriebs 1977 standen die historischen Gebäude zunächst leer. Als 1981 der Abriss drohte, gründete sich 1979 der Verein Kulturzentrum Schlachthof, dem es gelang, den Turmkomplex mit Schornstein, das Kesselhaus und die Magazinanlagen vor der Zerstörung zu bewahren. Die erhaltenen Industriebauten wurden nach Plänen des Architekten Volkhard Meyer-Burg mit modernen Elementen ergänzt. 1998 kam das gläserne Foyer als Eingangsbereich hinzu, das das Magazingebäude mit Turm und Kesselhalle verbindet. 2025 wurde der Schlachthof mit dem APPLAUS-Preis als eine der besten Livemusikstätten Deutschlands ausgezeichnet. Ein dunkles Kapitel der Geschichte des Geländes ist die Deportation von Sinti und Roma im März 1943, an die eine Gedenktafel auf dem Außengelände erinnert.

 

Das Kulturzentrum verfügt über mehrere Veranstaltungsbereiche auf insgesamt rund 2.500 Quadratmetern. Die Kesselhalle als Hauptraum bietet mit einer Grundfläche von 455 Quadratmetern und einer Deckenhöhe von 10,50 Metern Platz für bis zu 900 Besucher. Die Bühne wird U-förmig von einer festen Tribünenkonstruktion umschlossen, was den charakteristischen Studiocharakter der Veranstaltungen prägt. Der Magazinkeller im Souterrain fasst rund 200 Personen und wird für kleinere Konzerte, Partys und Lesungen genutzt. Im Außenbereich befindet sich eine nach Art eines Amphitheaters angelegte Arena mit rund 300 Tribünenplätzen für Open-Air-Veranstaltungen zwischen Mai und September. Ergänzt wird das Gelände durch einen Sommergarten, eine Skateboardanlage auf dem Vorplatz und die Schlachthofkneipe als Gaststätte.

 

Im Schlachthof finden jährlich etwa 300 Veranstaltungen mit rund 100.000 Besuchern statt. Das Programm umfasst Konzerte aus allen Genres, Theater, Tanz, Kabarett, Lesungen, Filmvorführungen und Workshops. Auf der Bühne standen unter anderem Tocotronic, Mine, Motorpsycho und Any Given Day. Auch Lesungen von Sarah Bosetti und Wladimir Kaminer sowie Kabarett von Christian Ehring gehören zum Repertoire. Ein besonderer Platz in der Geschichte des Hauses gehört den Toten Hosen, die am 10. April 1982 im Magazinkeller ihr allererstes Konzert gaben und zum 30-jährigen Bandjubiläum 2012 an diese Stelle zurückkehrten.

 

Das Kulturzentrum Schlachthof verbindet historische Industriearchitektur mit einem breiten kulturellen Programm und einem starken Gemeinschaftsgedanken. Als vereinsgetragene Institution mit Medienwerkstatt, Theaterwerkstatt und ehrenamtlichen Strukturen ist der Schlachthof weit mehr als eine Konzerthalle – er ist seit über 45 Jahren ein zentraler Ort der Bremer Kulturszene.

Schlachthof Bremen | Hotel-Empfehlungen


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Schlachthof Bremen | Anfahrt & Parken

Der Schlachthof liegt in Findorff am Rand der Bürgerweide, nahe dem Hauptbahnhof. Straßenbahn: Linie 10 bis "Findorffstraße" (3 Min Fußweg). Bus: Linie 630 bis "Schlachthof". Vom Hauptbahnhof: Straßenbahn 10 (8 Min Fahrt) oder 15 Min zu Fuß. Zentrale Lage zwischen Innenstadt und Universität. Adresse: Findorffstraße 51, 28215 Bremen.

🅿️ Parkmöglichkeiten

Schlachthof Parkplatz: Kostenlose Parkplätze direkt am Kulturzentrum verfügbar

Findorff Parkplätze: Weitere Parkmöglichkeiten in den umliegenden Straßen

ÖPNV Alternative: Sehr gute Anbindung an das Bremer Nahverkehrsnetz

Empfehlung: Straßenbahn 10 oder Bus 630 - direkte Verbindung zum Schlachthof!


Schlachthof Bremen | FAQ

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