Die Glocke ist Bremens traditionsreiches Konzerthaus im Herzen der Stadt und zählt zu den besten Konzertsälen Europas. Das expressionistische Gebäude an der Domsheide begeistert seit 1928 mit Weltklasse-Akustik und bietet in zwei Sälen perfekte Bedingungen für klassische Konzerte, Jazz, Theater, Lesungen und internationale Events. Weitere wichtige Veranstaltungsstätten in Bremen sind das Metropol Theater und das FRITZ Theater.

Die Glocke liegt an der Domsheide 6–8 in der Bremer Innenstadt, direkt neben dem St. Petri Dom und in unmittelbarer Nachbarschaft zum historischen Marktplatz mit dem Bremer Rathaus und den Stadtmusikanten. Vom Hauptbahnhof ist das Konzerthaus in rund fünf Minuten mit Straßenbahn oder Taxi erreichbar. Die Straßenbahnlinien 2, 3, 4, 5, 6 und 8 sowie die Buslinien 24 und 25 halten an der Haltestelle Domsheide direkt vor der Tür. Das Parkhaus Domshof befindet sich nebenan.
Die Geschichte des Standorts reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück, als hier das Domstift errichtet wurde. Im 15. Jahrhundert erhielt ein turmartiges Gebäude an der Südseite des Doms wegen seiner glockenartigen Form den Namen „Glocke". 1869 wurde das Kapitelhaus zum Konzertsaal für den Künstlerverein umfunktioniert. Nachdem ein Großbrand im Januar 1915 den Saal vollständig zerstörte, entwarf der Bremer Architekt Walter Görig den Neubau, der zwischen 1926 und 1928 errichtet und als Konzerthaus „Die Glocke" eingeweiht wurde. Im Zweiten Weltkrieg blieb das Gebäude weitgehend unversehrt und wurde bis 1949 als amerikanischer Armeeklub genutzt. Von 1995 bis 1997 erfolgte eine grundlegende Sanierung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes, die Wiedereröffnung fand am 31. Januar 1997 statt. Seit 1973 steht die Glocke unter Bremer Denkmalschutz.
Der Große Saal bietet 1.400 Plätze auf Parkett und Rang und folgt dem akustisch bewährten Schuhkarton-Prinzip. Die dunkelbraunen Wandpaneele aus kaukasischem Nussbaum, die geometrischen Stuckleisten an der Decke und die kunsthandwerklichen Leuchtkörper erzeugen ein einzigartiges Art-Déco-Ambiente. Herbert von Karajan zählte die Glocke zu den drei besten Konzertsälen Europas. In den Großen Saal ist eine spätromantische Konzertorgel der Firma W. Sauer aus Frankfurt an der Oder mit 76 Registern fest integriert – eine der größten erhaltenen Konzertorgeln des frühen 20. Jahrhunderts. Der Kleine Saal fasst 391 Plätze und eignet sich für Kammermusik, Liederabende, Jazz und Lesungen. Das repräsentative Art-Déco-Foyer bietet Platz für rund 400 Gäste bei Empfängen und Ausstellungen.
Jährlich finden in der Glocke über 300 Veranstaltungen mit rund 250.000 Besuchern statt. Das Programm reicht von Sinfoniekonzerten, Kammermusik und Orgelabenden über Jazz, Pop und Musical bis zu Theater, Lesungen und gesellschaftlichen Events wie der traditionellen Bremer Eiswette. Die Eigenveranstaltungsreihen GLOCKE Vokal, GLOCKE Spezial und GLOCKE JAZZnights setzen eigene Akzente. Im Laufe der Jahrzehnte gastierten hier unter anderem Louis Armstrong, Oscar Peterson und ABBA. Die Glocke zählt zu den größten Kulturinstitutionen im gesamten Nordwesten Deutschlands.
Die Bühne des Großen Saals verfügt über eine umfangreiche Obermaschinerie mit Beleuchtungs- und Bühnentechnik, elf Prospektzüge und eine elektronisch einstellbare Bühnenpodienanlage. Eine Bühnenversenkung ermöglicht es, einen Konzertflügel in Sekundenschnelle in die Unterbühne zu befördern. Diese technische Ausstattung macht die Glocke über die klassische Konzertnutzung hinaus auch für Musicals, Theater und andere Bühnenformate einsetzbar.
Die Glocke liegt zentral an der Domsheide neben dem St.-Petri-Dom und ist hervorragend erreichbar. Straßenbahn: Domsheide mit Linien 4, 5, 6, 8 (vom Hauptbahnhof) sowie 2 und 3. Bus: Linien 24 und 25. Vom Hauptbahnhof: 5 Min mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi. Barrierefrei über Haupteingang und Fahrstuhl erreichbar. Adresse: Domsheide 6-8, 28195 Bremen.
Glocke-Parkhaus Violenstraße: Direkter Zugang zur Glocke über Restaurant-Eingang
Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-1 Uhr, Sa 8-1 Uhr, So/Feiertags 8-1 Uhr
Alternative: Weitere Parkhäuser in der Innenstadt verfügbar
ÖPNV-Tipp: Haltestelle Domsheide direkt vor der Glocke - entspannte Anreise!
Die Glocke Bremen hat einen Großen Saal mit 1.400 Plätzen und einen Kleinen Saal mit 391 Plätzen. Beide Säle zeichnen sich durch ihre hervorragende Akustik aus.
Die Glocke bietet Sinfoniekonzerte, Oper, Liederabende, Jazz- und Kammerkonzerte, Theater, Lesungen, Kabarett und Chanson. Herbert von Karajan zählte sie zu den drei besten Konzertsälen Europas.
Die Glocke liegt an der Haltestelle Domsheide. Straßenbahn: Linien 4, 5, 6, 8 (vom Hauptbahnhof) sowie 2 und 3. Bus: Linien 24 und 25. Nur 5 Min vom Hauptbahnhof entfernt.
Die Glocke wurde 1926-1928 nach Entwurf des Architekten Walter Görig erbaut und ist ein expressionistisches Konzerthaus im Art-Déco-Stil. Seit 1973 steht sie unter Denkmalschutz.
Die Glocke ist nach dem Schuhkarton-Prinzip gebaut mit frei schwebender Decke und mitschwingenden Holzpaneelen. Der Große Saal fungiert als Resonanzkörper und bietet Weltklasse-Akustik.