
Die Berliner Philharmonie ist das musikalische Herz der Hauptstadt und Heimat der weltberühmten Berliner Philharmoniker. Das architektonische Meisterwerk von Hans Scharoun mit seiner goldgelben Fassade und revolutionären Saalkonzept begeistert seit 1963 mit perfekter Akustik und einem einzigartigen Konzerterlebnis am Potsdamer Platz. Weitere Veranstaltungsstätten in Berlin mit langer Tradition sind der Friedrichstadt-Palast und der Admiralspalast.
Die Berliner Philharmonie steht an der Herbert-von-Karajan-Straße 1 in Berlin-Tiergarten, als Teil des Kulturforums in unmittelbarer Nähe des Potsdamer Platzes. Der S+U-Bahnhof Potsdamer Platz liegt nur wenige Gehminuten entfernt, die Buslinien 200 und M48 halten direkt vor dem Gebäude. In der Nachbarschaft befinden sich die Neue Nationalgalerie, die Staatsbibliothek, die Gemäldegalerie und das Musikinstrumenten-Museum.
Die Philharmonie wurde zwischen 1960 und 1963 nach Plänen des Architekten Hans Scharoun erbaut und am 15. Oktober 1963 mit Beethovens Neunter Sinfonie eröffnet. Scharoun entwarf das Gebäude konsequent von innen nach außen und schuf damit eine weltweit neuartige Konzertsaalarchitektur. Maßgeblich unterstützt wurde das Projekt vom damaligen Chefdirigenten Herbert von Karajan, ohne dessen Intervention der Entwurf möglicherweise nicht realisiert worden wäre. Die zunächst nur ockerfarbig gestrichene Betonfassade erhielt zwischen 1979 und 1981 ihre heutige Verkleidung aus goldeloxierten Aluminiumplatten. Die an ein Zirkuszelt erinnernde Dachform und die markante Silhouette brachten dem Gebäude im Volksmund den Spitznamen „Zirkus Karajani" ein. Die Philharmonie steht unter Denkmalschutz.
Der Große Saal bietet 2.440 Sitzplätze auf terrassenförmig ansteigenden Rängen, die das Orchesterpodium im Zentrum umgeben. Dieses als Vineyard-Prinzip bekannte Konzept war weltweit das erste seiner Art und diente als Vorbild für zahlreiche spätere Konzerthäuser, darunter die Elbphilharmonie in Hamburg, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles und die Suntory Hall in Tokio. Die Akustik wurde in Zusammenarbeit mit dem Akustiker Lothar Cremer entwickelt. Die mehrfach konvexe Decke sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Schalls und ermöglicht eine hervorragende Ortbarkeit der einzelnen Instrumente. Ergänzend zum Großen Saal steht der 1987 eröffnete Kammermusiksaal mit 1.136 Plätzen zur Verfügung, der auf einer Ideenskizze Scharouns basiert und von seinem Partner Edgar Wisniewski realisiert wurde.
Die Philharmonie ist die Heimstätte der Berliner Philharmoniker, eines der renommiertesten Orchester der Welt. Unter dem aktuellen Chefdirigenten Kirill Petrenko spielen 128 Musiker ein breites Repertoire von Klassik über Romantik bis zur zeitgenössischen Musik. Neben den Konzerten der Berliner Philharmoniker finden regelmäßig Gastspiele internationaler Orchester, Solistenabende, Kammermusikveranstaltungen und die kostenlose Konzertreihe „Lunchkonzerte" statt. Die Digital Concert Hall überträgt zudem zahlreiche Konzerte live im Stream.
Die Barrierefreiheit ist aufgrund des Denkmalschutzes eingeschränkt, für Rollstuhlfahrer stehen jedoch reservierte Plätze zur Verfügung. Das Foyer mit seinem labyrinthartigen Zusammenspiel aus Gängen und Treppen ist selbst ein architektonisches Erlebnis und bietet Gastronomie auf mehreren Ebenen.
Die Berliner Philharmonie liegt im Kulturforum am Potsdamer Platz und ist optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Potsdamer Platz mit S-Bahn (S1, S2, S25, S26), U-Bahn (U2) und Regionalbahn. Busse M48, M85, 200, 300 bis "Kulturforum" oder "Philharmonie". Einlass 1 Stunde vor Konzertbeginn, Saaltüren öffnen 30 Minuten vorher. Adresse: Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin.
Philharmonie: Begrenzte gebührenpflichtige Parkplätze direkt am Gebäude
Sony Center: Tiefgarage mit Einfahrten Ben-Gurion- und Bellevuestraße
Potsdamer Platz Arkaden: Große Tiefgarage über Reichpietschufer
Empfehlung: ÖPNV zum Potsdamer Platz - beste Anbindung mit S-Bahn, U-Bahn und Bus!
Die Berliner Philharmonie hat 2.440 Plätze im Großen Saal und 1.136 Plätze im Kammermusiksaal. Das revolutionäre Saalkonzept stellt das Orchester ins Zentrum.
Die Berliner Philharmoniker gelten als eines der besten Orchester der Welt mit 128 Musikern unter Chefdirigent Kirill Petrenko. Legendäre Dirigenten wie Karajan und Furtwängler prägten das Orchester.
Am Potsdamer Platz mit S-Bahn (S1, S2, S25, S26), U-Bahn (U2) und Bus M48, M85, 200, 300. Adresse: Herbert-von-Karajan-Straße 1 im Kulturforum Berlin.
Die Berliner Philharmonie wurde 1963 eröffnet. Das goldene Gebäude von Hans Scharoun ist ein Wahrzeichen Berlins und war UNESCO-Weltkulturerbe-Kandidat.
Die einzigartige Architektur mit dem Orchester im Zentrum, perfekte Akustik, goldene Fassade und die weltbesten Berliner Philharmoniker machen sie zu einem Konzerthaus der Superlative.